Der Verlust des Jobs fühlt sich oft wie ein Ende an. Dabei ist er für viele der Anfang von etwas Eigenem. Wenn du eine Idee im Kopf hast, ist die Zeit der Arbeitslosigkeit sogar der günstigste Moment zu gründen – denn der Staat unterstützt dich gleich doppelt. Hier ist dein Fahrplan.
Schritt 1: Prüfe deine Idee ehrlich
Bevor du loslegst, klär die einfachste Frage: Löst dein Angebot ein echtes Problem, für das Menschen zahlen? Du brauchst keine perfekte Idee – aber eine, hinter der du stehst und die sich rechnen kann.
Schritt 2: Sichere dir Förderung für dein Coaching (AVGS)
Der Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) finanziert ein individuelles Gründungscoaching zu 100 % – über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Damit bekommst du Begleitung bei Businessplan, Zahlen und Antrag, ohne selbst zu zahlen.
Schritt 3: Sichere deinen Lebensunterhalt
Für die Startphase gibt es den Gründungszuschuss (bei ALG I) oder das Einstiegsgeld (bei Bürgergeld). Beides gibt dir finanzielle Luft, während dein Business anläuft.
Schritt 4: Businessplan & Zahlen
Der Businessplan ist dein Kompass – und die Grundlage für die Förderung. Wichtig ist ein realistischer Finanzplan, der zeigt: Du kannst von deinem Business leben.
Schritt 5: Anmelden und starten
Gewerbe oder Freiberuflichkeit anmelden, Förderung beantragen, loslegen. Ab hier zählt Umsetzung – Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal.
Das Wichtigste zum Schluss: Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Genau dafür bin ich da – und ich kenne ihn aus eigener Erfahrung.
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